Fällt in Jamaika ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird er am folgenden Montag nachgeholt. Grosses Kino, findet der Schweizer!
Quelle: globetrotter.ch
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Fällt in Jamaika ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird er am folgenden Montag nachgeholt. Grosses Kino, findet der Schweizer!
Quelle: globetrotter.ch
Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere glücklichen Erinnerungen an einen Ort und die dort erlebten Zeiten zerstört werden von den Eindrücken einer Gegenwart, die von Dienern der Gewalt und des Hasses gegen unseren Willen geprägt wird.
Ich habe keinen Schimmer, wie das gehen soll. Aber es darf nicht passieren.
Man stelle sich vor: Es ist ein bombastisch schöner Herbsttag, gefühlt der fünfzigste seiner Art in diesem Jahr, und man hat das unfassbare Privileg, seinen Tag komplett frei zu gestalten. Man hat eine Wohnung in seiner Lieblingsstadt, mehr als genug zu Essen und bestimmt zehnmal so viele Kleider, wie man gleichzeitig tragen kann. Man ist auf der Flucht vor nichts, ausser vielleicht ab und zu mal vor sich selbst.
In dieser Situation, fast zu gut zum Aushalten, befand ich mich also. Ich beschloss, das einzig Vernünftige zu tun und machte mich zu Fuss auf den Weg ins Büro. Die Novembersonne war verschwenderisch gelaunt und wärmte, was nicht im Mantel verborgen werden konnte. Ich tat etwas, was Hemingway (oder sein Übersetzer) wohl mit „fröhlich einherschreiten“ beschrieben hätte. Zum Schrecken der mir entgegen kommenden hypercoolen Privatgymnasium-Teenies summte ich sogar leise. „If you wanna be my lover, you gotta get with my friends…“ Der Himmel weiss, warum mir nie gescheite Lieder nachlaufen, wenn mein Geist sich in einem Zustand vollständiger Entspannung befindet.
Ganz unvermittelt wurde mein froher Spaziergang gestört. Ich trat auf etwas, das sich anders anfühlte als die Strasse, etwas, das mir beinahe den Tritt genommen hätte. Ich inspizierte den Boden vor mir und machte eine völlig unerwartete Entdeckung:
LAUB.
Schon zuvor hatte es unter meinen Schritten immer wieder leise geknistert, aber es waren lächerlich kleine Blättchen gewesen im Vergleich zu dem, was da vor mir den halben Bürgersteig einnahm. Diese bösartigen Riesenblätter waren grösser als der Teil meiner Schuhsole, mit dem ich beim Gehen zuerst aufsetze. Sprich: Falls ich genau auf einem dieser hinterlistigen Blätter aufträte, wäre das Ausrutschen unabwendbar. Für einen Moment flackerten vor meinem inneren Auge Bilder auf: Ich bei einer schwungvollen Steissbeinlandung mit schmerzverzerrtem Gesicht, ich auf der Intensivstation, ich im Rollstuhl, ich bei einem Treffen mit dem Stadtpräsidenten, der mir mit mitleidigem Lächeln einen Blumenstrauss überreicht….
„Genau!“, denke ich, „da müsste die Stadt doch etwas tun! Das ist ja gemeingefährlich!“
Und im nächsten Moment wusste ich nicht, ob ich über mich selber erschrecken oder mich auslachen sollte. Beinahe hätte ich vergessen, dass man den Leuten Dinge wie unfallfreies Gehen eigentlich zutrauen kann. Sicher, es mag Ausnahmesituationen geben, vorzugsweise dann, wenn jemand sich besonders beeilen will, um andere Verkehrsteilnehmer nicht warten zu lassen. Dann kann es schon mal vorkommen, dass man sich mitten auf dem vereisten Zebrastreifen einen Bänderriss zuzieht. Aber grundsätzlich sollten erwachsene Exemplare des Homo Sapiens ja schon noch aufrecht gehen können, auch wenn wie in diesem speziellen Fall heute das Gehen allein nicht ausreicht: Man muss auch noch schauen können, wo man hintritt*. Eine völlig verrückte Herausforderung!
Was ist mit meinem Gehirn passiert, dass ich diese beiden Aktivitäten in Simultaneität der Bevölkerung meiner Stadt nicht mehr zutraue? Liegt es am Wahlkampf, wo sich Parteien aller Couleur bei uns Wählern mit dem Mantra „Das Volk ist nicht dumm“ einschleimen, auf das zu viele Menschen dann total geschmeichelt anspringen und damit ihre Dummheit möglicherweise erst unter Beweis stellen? Wir sollen nicht zu dumm sein zum Wählen, aber bitte dumm genug, um nicht zu merken, dass das eigentliche Desaster darin liegt, dass zwei diametral opponierte Parteien an Stimmen zulegen, während die Gemässigten verlieren. Huch, beinahe wäre es hier jetzt politisch geworden…
Jedenfalls war heute ein herrlicher Herbsttag. Ein idealer Tag, um für jeden dankbar zu sein, der selber denkt. Ich schätze mich glücklich, ein paar Handvoll solcher Leute um mich zu haben.
*Obwohl ich nicht daran zweifle, dass ein Blinder mit Stock sich in dieser Situation auch bestens hätte anpassen können, ohne eben zu sehen, wo er hintritt. Ich meine, im Ernst, es ist Wahnsinn, wie Blinde sich in der Stadt fortbewegen - ich staune jedes Mal.
Wir schreiben Tag 4 nach der WHO-Wurstwarnung. Zwei überraschende Erkenntnisse:
1. Sogar die WHO muss sich manchmal rechtfertigen für Dinge, die sie nie gesagt hat. Ich habe Mitleid.
2. Es ist sehr schwierig, ein komplett unverdächtiges Foto von einer unschuldigen Riesenwurst zu machen:
Die SBB hat sich gemeldet. Mit A-Post. Ich bin ein wenig gerührt.
Es ist also, wie zu befürchten war, tatsächlich vorgekommen, dass Touristen im fahrenden Zug (auf der Rigi-Strecke) auf den Rand einer sich mit hoher Geschwindigkeit bewegenden WC-Schüssel geklettert sind. Manche Leute suchen den Adrenalinkick auch wirklich überall!
Eigentlich könnte ich damit diesen Fall als gelöst ad acta legen. Das Problem ist aber, dass sich durch diese Bestätigung im Umkehrschluss eine neue Frage bei mir aufdrängt:
Wie viele westeuropäische Touristen setzen sich wohl im Ausland einfach auf das Loch im Boden?
Liebe SBB
Ich bin’s! Sie freuen sich sicher, wieder einmal von mir zu hören. Wir haben weiss Gott schon viel zusammen erlebt. Vieles davon war sehr schön. Übrigens, danke vielmals für den Waggon mit den extrem bequemen, grosszügigen Sitzen am vorderen Ende des InterRegio Luzern-Bern. Der ist immer wieder super.
Beim letzten Mal, als ich mit Ihnen etwas zum ersten Mal gemacht habe, bin ich auf ein relativ lustiges Piktogramm gestossen. Ich habe es fotografiert und einen kleinen Erklärungsaufruf dazu gestartet, wodurch meine Fragen leider nicht beantwortet werden konnten. Ich war zwar ein bisschen beleidigt, dass meine Freunde mich für kulturell sehr unbewandert halten, aber auch gerührt, dass mir mehrere Leute geduldig erklärten, dass man in anderen Teilen der Welt eben nicht auf dem Thron sitzend, sondern über einem Loch kauernd sein Geschäft verrichtet.* Alles klar.**
Was ich aber eigentlich wissen möchte, ist: Gab es einen konkreten Vorfall, der das Anbringen dieser Instruktionen provoziert hat? Sie würden mir mit einer Antwort enorm helfen. Vorläufig finde ich kaum Schlaf, weil ich mir permanent vorstellen muss, wie ein todesmutiger Tourist bei 120 Stundenkilometern mit heruntergelassenen Hosen auf einen sechzig Zentimeter hohen, vermutlich auch noch glitschigen Schüsselrand steigt, um sich zu erleichtern.
Freundliche Grüsse
Ihre Frau Wundermann
*was ja der Bauweise des menschlichen Darms scheinbar wesentlich besser entspricht.
**Was mich aber auch noch interessieren würde: Wie viele Touristen aus Sitztoilettenländern setzen sich im Ausland auf „Stehtoiletten“ einfach fröhlich hin? Und wie viele von der Spezies gibt es, die sowohl über Hock- als auch über Sitztoiletten nur berührungsfrei kauernd pinkeln?
Die Geschichte hinter diesem Piktogramm würde mich durchaus interessieren.
(Gesehen im Luzern-Interlaken-Express)
Dies ist ein weiterer Versuch, einen Werbespruch in einen Kontext einzubinden, in dem er wörtlich Sinn ergäbe. Und das nur, weil ich ihn wirklich nicht verstanden habe, nicht weil ich einen primitiven Witz machen wollte:
Was erwartet man, wenn Leute sich die Mühe machen, auf Google ein Gefängnis zu “bewerten”? Bestimmt nicht viel Humor. Eigentlich.
Angesichts der aktuellen Situation in Europa fällt es mir schwerer denn je, mich im Internet nicht politisch zu äussern. Ich ärgere mich aber weiterhin gerne halböffentlich, bzw. so öffentlich man mich eben lässt, über lieblos und schlecht gewählte Floskeln in journalistischen Texten, Kommentaren und eigentlich jedem verschriftlichten Gugus, den irgendjemand im Internet hinterlässt.
Besonders inflationär scheinen diese gebraucht zu werden, wenn es eigentlich gar nicht um verbalen Ausdruck geht, sondern darum, Bilder zu verbreiten und darunter noch eine Zeile Text zu haben, weil das die altmodischen Leser selbst online so erwarten. Auftritt: Die Fotoschau mit komplett austauschbaren Bildunterschriften. Und meine Augen fangen von ganz allein an zu rollen, wenn sie darin diesen einen Satz streifen: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Meine Güte!*
Ein Bild sagt nie mehr als tausend Worte! Tausend Worte sind verdammt viel! Mit tausend Worten kann man sicher mindestens drei Bilder erzählen! Und Worte sind mächtiger als Bilder. Mächtiger im Sinne von „mehr vermögend“ im Sinne von „zu mehr fähig“ im Sinne von „sie können mehr“. Nicht unbedingt von mächtigerem Ausmass. Nicht mal „Zusammengehörigkeitsgefühl“ oder „Fussbodenschleifmaschinenverleih“ schlagen Rembrandts Nachtwache in ihrer Monumentalität, und dabei sind das doch Wörter von ordentlicher Länge, Breite und Tiefe**.
Worte haben die Macht, bei ihrem Empfänger die wildesten Assoziationen auszulösen, die buntesten Bilder zu malen und die abstraktesten Kombinationen von Ideen dicht nebeneinander zu stellen. Ein Bild hingegen sättigt sehr stark, indem es Details verrät, die wir uns sonst selbst ausmalen würden, was uns wiederum die Möglichkeit böte, etwas über uns selber zu lernen. Bilder sind enger als Worte.***
Ich habe versucht, über dieses Problem, das mit den Bildunterschriften, mit einem vernünftigen, gebildeten Artgenossen meines Alters zu reden. Er verstand zuerst nicht recht. Als er schliesslich doch sah, was ich meinte, schaute er mich entgeistert an und sagte: „Ja, aber das liest ja auch niemand.“
Und ich so:
* Wenn ihr so fest an die Kraft des Bildes glaubt, dann lasst es doch für sich selbst sprechen. Gebt der Slidseshow einen passenden Titel, zum Beispiel „Zwanzig schreckliche Bilder menschlichen Elends“ und dann pappt die Fotos drunter. Ihr müsst nicht zu jedem Bild noch einen Untertitel erfinden, der dann doch nichts sagt.
** Ich habe Rembrandts Nachtwache noch nie von Angesicht zu Bildgesicht gesehen. Das ist aber fest in Planung. Die Gründe dafür sind lächerlich und – sofern man so etwas denn selber attribuieren darf – recht liebenswürdig. Sie würden aber vielleicht die Tausendwortgrenze sprengen.
***Oder sie sprechen eine andere Sprache; eine, die ich nicht gut verstehe. Das wäre dann so, wie ich denke, dass Lettisch keine besonders schöne Sprache ist. Wenn ich Lettisch verstünde, wäre das sicher auch anders.
For your information, als Belohnung, wenn du bis hierher gelesen hast: Dieser Text umfasst genau 479 Wörter. Jetzt überleg mal. Noch mal so viel und ein bisschen dazu. Da müsste ein einziges Bild schon ziemlich lange reden!
In dieser Stadt gibt es alles - zwischendurch sogar ein bisschen Leichtigkeit.
Ich hab’s getan. Ich habe mir zum ersten Mal ein Sparbillett der schweizerischen Bundesbahnen gekauft. Wenn alles rund läuft, werde ich morgen damit fahren. Mann, bin ich aufgeregt!
Was es da aufzuregen gebe? Was denn bitte nicht rund laufen solle?
Ich muss zur exakten Zeit, die auf meinem Billett steht, den Zug bestiegen haben - sonst habe ich das Geld verloren. Das ist der wenig gnädige Deal, den mir die SBB anbietet. Obwohl bei den Regelpreisen fürs Zugfahren in der Schweiz wohl eher von Erpressung als von Angebot die Rede sein muss.
Um zum eigentlichen Problem zurückzukommen: Als Kind einer Zeit, in der man jede Verabredung noch spontan per Mobiltelefon um ein paar Minuten verschieben und selbst Busbillette während stolzer 120 Minuten jederzeit nutzen kann, fällt es mir im Privatleben schwer, mich an feste Zeiten zu halten.
Aber: Wenn es ein Flug wäre, würde ich den ja auch erwischen. Weil ich Stunden vor der auf meinem Ticket aufgedruckten Zeit schon um das Gate herumstreune wie ein Strassenköter auf Crack. Am Flughafen gibt es aber auch immer etwas zu sehen, weshalb es mir nichts ausmacht, sinnlos früh dort einzutreffen, nur weil eventuell eine Schlange bei der Passkontrolle sein könnte*. Und wohl gerade weil ich einen solchen (zeitlichen) Aufwand dafür treiben muss, kommt mir das Fliegen immer etwas erhabener und bedeutsamer vor als das Zugfahren. Das Früh-dort-Sein begründet eine ganz eigene Zeremonie. Ich könnte verstehen, wenn die SBB diesen Status auch dem Zugfahren ermöglichen möchte, und sei es vorerst nur in den Augen der Nutzer von Sparbilletten. Auch die SBB will nur geliebt werden.
Es bleibt nun abzuwarten, ob meine erste Sparfahrt ein Erfolg wird. Doigts croisés!
*Zum Beispiel eine, die zum ersten Mal fliegt und für alles mögliche auf Hilfe angewiesen ist. Etwa so:
Das ist wieder einmal ein Sympathiepunkt für den gelben Konrad. Manchmal hat er die ja bitter nötig. Die Treue zu halten, die ich ihm unterbewusst geschworen habe, fällt mir nicht immer gleich leicht. Und mit einigen Neuzugängen der letzten Auflagen kann ich mich nicht anfreunden. Aber der Konrad, der ist bei den Neologismen grossmütiger und bestimmt weitsichtiger als ich. Trotzdem hoffe ich insgeheim, dass in siebzig Jahren niemand mehr weiss, was ein Selfie ist und wie der Begriff im Duden Fuss fassen konnte.
Für Graffitifreunde aller Epochen lohnt es sich immer wieder mal, zu Fuss durch die Stadt zu gehen.
“Ja gell, die Isabel ist noch jung, die will noch Spass! Das ist nicht unser Denken, weisch.”
Blankes Entsetzen empfand ich angesichts dieser Werbesprüche. Sie prangen an den Scheiben des Bahnhofskiosks in meinem lieben Heimatdorf. Das kann ich eigentlich gar nicht zulassen.
Die missglückten Annäherungsversuche an die Jugendsprache sind ja noch das eine, die waren bestimmt gut gemeint. Aber dass ein Geschäft den Namen des Produkts, mit dem es abgesehen von Zigaretten den vielleicht grössten Umsatz macht, nicht richtig anschreiben kann, das tut richtig weh. Pfui.
Laserschriften auf allen möglichen Oberflächen - yeah! Obwohl ich nicht so recht weiss, was ich von dem Spruch halten soll. Aber der Kuchen, der schliesslich aus den Äpfeln wurde, war gut.
Es gibt Momente, in denen mir auch bei erheblicher gedanklicher Anstrengung nicht ein einziger stichhaltiger Grund einfällt, warum man woanders könnte leben wollen. Gestern war so einer.*
*Wer in so einem Moment noch an die Steuern denkt, muss einen schlimmen Sehfehler haben.
“Niiina, mir tun die Füsse so weh. Tun dir die Füsse nicht weh?”
“Hmm.”
Stöckel, stöckel, stöckel.
“Niina, meine Füsse! Ich kann nicht mehr! Wie machst du das bloss? Tun deine nicht weh?”
“Doch, logisch! Aber vom Rumheulen wirds auch nicht besser.”
Stöckel, stöckel, stolper, stöckel.
“Ach, Scheisse, Kathi! Wir hätten einfach nicht noch ins Dead End mitgehen sollen. Wir wären schon so gut wie zu Hause. Aber jetzt fährt kein Nachtbus mehr.”
Stöckel, stöckel, Grauen des Wartens auf den ersten Zug kontemplier, stöckel.
“Ja, schon Scheisse. Tut mir leid, ich dachte halt einfach, wir könnten sowieso bei dem Marc in der WG pennen.”
Stöckel, schnief.
“Hat ja keiner wissen können, dass der ausgerechnet heute was an Land zieht.”
“Hmm.”
Stöckel, stöckel, stolper.
“Auuu! Scheisse! Nina, jetzt wart doch mal!”
“Aaach, Mist. Komm, wir lassen die Schuhe einfach hier. Ist ja warm genug heute Nacht.”
Soundtrack: Rosenstolz - Die Schlampen sind müde.
Die Verdauung ist ein eitler Gott. Menschen praktizieren unterschiedliche Rituale, um ihn gütig zu stimmen. Von den nur mässig religiösen Morgenkaffeezeremonierern über die frenetischen Ballaststoffsammler bis zu den orthodoxen Glutenfastenden gibt es ein enorm breites Spektrum.
Nicht weniger reichhaltig ist das Angebot an heiligen Schriften zum Thema. Vielleicht lese ich dieses “Darm mit Charme” ja doch noch.
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