Im Zuge meiner komplexen Recherchen auf der Isola* stiess ich auf diese hochinteressante Illustrierte. Auch diesen Monat komplett mit
- Buchempfehlungen (an sich sehr löblich für ein so buntes Blatt)
- Homestory (das Kloster wirkt etwas kühl, aber liebevoll eingerichtet)
- Globalen Events an exotischen Orten (so global Ostern halt sein kann)
- Stars und Sternchen (die beiden Päpste: Wem steht’s besser?)
- unangebrachten Fotos von Prominenten (mein Italienisch ist zu schlecht, als dass ich hätte entziffern können, warum man den guten Padre auch noch sterbenskrank abbilden musste.)
Ob das irgendwie repräsentativ für den italienischen Katholizismus ist, weiss ich nicht. Bis jetzt habe ich nicht herausgefunden, wie viele Leser die Stimme des Padre Pio so im Schnitt monatlich erreicht. Aber dass das Heft überhaupt monatlich erscheint, spricht doch für sich. Und man darf es der Redaktion auch hoch anrechnen, dass sie fast vollständig auf den Einsatz von Photoshop verzichtet.
*im Volksmund auch als “Ferien” verkannt